Archive for Dezember 13, 2013

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Bohnenstrudel

Bohnenstrudel

Dieses voll schräge und super gut schmeckende Gericht habe ich in meiner Kindheit oft bekommen. Allerdings habe ich die Zubereitung veganisiert, weil im Originalrezept viel Schmalz verwendet wurde (damit der Strudel nicht so trocken ist :-)).

Bohnen einige Stunden einweichen, Einweichwasser dann abgießen und mit frischem Wasser und etwas Salz im Druckkochtopf ca 35 Minuten kochen. (Natürlich könnt ihr auch welche aus der Dose nehmen, aber ich finde selber gekochte schmecken viel besser).

Vollkornbrot (oder andere alte Brotreste) tosten und in kleine Würfel schneiden. Die Bohnen mit dem Brot vermengen und mit Salz, Pfeffer und PIMENT (nicht zu knapp) würzen. Diese Masse dann in fertigen gezogenen Strudelteig (Dinkel) wickeln und im Backrohr ca 20 Minuten backen. Dazu passt gut frischer Salat oder Sojajoghurtsoße.

Peacefood

Peacefood

Das Buch, mit dem alles anfing….Für mich war es Inspiration pur.

Dr. Rüdiger Dahlke versteht es, den Leser mit Informationen, Fakten und schlüssigen Thesen in den Bann zu ziehen. Er zeigt im ersten Teil die Auswirkungen des Fleisch- und Milchkonsums auf den menschlichen Körper auf und weist in unmissverständlicher Weise auf Zusammenhänge zwischen der Aufnahme tierischer Produkte und Krebs, Autoimmunerkrankungen und Osteoporose hin. Ausgehend von der „China-Study“ hat er ein „Manifest für eine gesunde und tierleidfreie Ernährung“ geschrieben.

Er schildert die wahren Zustände der Massentierhaltung und welche Auswirkungen das für Tier und Mensch hat. Im letzten Teil gibt es noch vegane Rezepte.

Das Buch macht große Hoffnung, weil es uns viele Möglichkeiten neuen Handelns eröffnet.

Er verarbeitet die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu einem mitreißenden Buch, das den Leser – und mit ihm die ganze Welt – verändern kann.

Einfach großartig! Zum selber lesen und verschenken.

 

Keramikbeschichtete Pfannen

Keramikbeschichtete Pfannen

Wie ihr wahrscheinlich schon mitgekriegt habt, gehen  wir sehr sparsam mit Fett um. Deshalb ist es auch wichtig, für Gebratenes und Gebrutzeltes das passende Geschirr zu haben. Gewiss kennt ihr alle die antihaftbeschichteten Töpfe und Pfannen – angeboten in allen Varanten, Marken und Preisklassen. Meiner Erfahrung nach aber endet ihre Karriere immer gleich: Im Müll, weil diese Beschichtungen sehr kratzempfindlich sind und wenn einmal leicht beschädigt, ist ihr Untergang nicht mehr abwendbar…und es heißt außerdem, dass diese Beschichtungen gesundheitsschädigend sein sollen.

Wir haben nun also das Experiment „keramikbeschichtete Pfannen“ gewagt und sind voll begeistert! Es ist empfehlenswert, bei der Auswahl die Stärke des Bodens zu berücksichtigen, denn bei ausreichender Dicke wird die Hitze sehr gut gespeichert und ausgeglichen auf den Pfanneninhalt abgegeben. Die Reinigung ist auch super-easy!!!! Allerdings soll man auch hier nicht mit Scharfkantigem hantieren, um die Beschichtung zu schonen.

Kekse

Kekse

500g Mehl (+1 Prise Salz)

1 Messerspitze Backpulver

200g Zucker

Vanillezucker

180g Alsan (vegane Margarine)

1 Sojaei (1EL Sojamehl mit Wasser dickflüssig verrührt)

Sojamilch nach Bedarf

Geriebene Schale einer Biozitrone oder getrocknete Orangen (Sonnentor)

 

Zitronensaft und Staubzucker für den Guss

 

Die festen Teile in einer Schüssel verrühren, dann die würfelig geschnittene Margarine dazugeben und verkneten. Wenn der Teig zu trocken bleibt, Sojamilch in kleinen Mengen dazugeben, bis er geschmeidiger wird.

Kekse 1

Nach dem Rasten (ca 1 Stunde) mit Mehl bestäuben , ausrollen und Kekse ausstechen. Die Kekse dann auf Backpapier legen und bei ca 200 Grad für 3-5 Minuten backen. NICHT AUS DEN AUGEN LASSEN!!!

Kekse 2

Nach Lust und Laune mit Zuckerguss glasieren:  Saft einer halben Zitrone mit Staubzucker verrühren und dann einfach aufpinseln. Zuckerstreusel oben drauf sieht auch recht hübsch aus. Fertig!

 

Suppe fressendes Brot

Suppe fressendes Brot

Super Nasch- und Resteverwert-Tipp:

Brot, das schon ein paar Tage lang herumliegt aber noch keine Verfallsspuren wie Schimmel zeigt, lässt sich einfach zu „Brot-Chips“ verarbeiten: Brot in mundgerechte Scheiben schneiden und in einer feuerfesten Schüssel entweder im Backrohr (150 Grad), auf dem Heizkörper oder auf einem Schwedenofen trocknen.

Den Namen hat es deshalb von uns bekommen, weil das Brot – wenn als Suppeneinlage benutzt – kaum was von der Suppe überlässt, weil es sehr viel Flüssigkeit aufsaugt.

Aber ehrlich gestanden, das Brot schafft es selten in die Suppe, weil es vorher schon weggenascht wird.

Danke an Matthieu und Karina in London!!! Das habe ich nämlich den beiden abgeschaut.

Lebkuchen

Lebkuchen

 

Für den Lebkuchen habe ich ein Rezept von meiner Tante Finni veganisiert:

500g Roggenmehl

2 Teelöffel Natron

250g (Rohrohr-) Zucker

70ml Sojamilch

120g Alsan (vegane Margarine)

2 Sojaeier (1 EL Sojamehl mit Wasser dickflüssig verrührt)

Lebkuchengewürz

(Kochschokolade, Alsan, Mandeln und Zuckerstreusel zum Verzieren)

LK1

Mehl (+1 Prise Salz) + 2TL Natron +Lebkuchengewürz in eine Schüssel geben und vermischen.

Sojamilch, Zucker und Margarine erwärmen (soll sich auflösen). Aber Vorsicht! Bitte nicht zu heiß werden lassen; sollte lauwarm sein, ehe man es zum Mehl gibt. Die flüssigen Zutaten mit den Sojaeiern zum Teig geben und mit dem Mixer (Knethaken) verrühren. Diesen Teig kann man nun ruhig ein Weilchen rasten lassen. (Er kann eventuell bereits am Vorabend gemacht werden.)

Auf einem Brett (oder wie bei uns auf einer Silikonunterlage) mit Mehl bestäuben, ausrollen und Kekse ausstechen. Diese dann auf Backpapier im Rohr bei ca 200 Grad zwischen 3 und 5 Minuten backen. Die Unterseite sollte langsam anfangen, Farbe zu bekommen. Abkühlen lassen und nach Belieben verzieren.

LK2    LK3

 

Katzenfutter VEGAN

 

Katzjedev

Bei Veganversand (und im Formosa usw.) gibt es veganes Katzenfutter. Unser Kater „Katz“ liebt es und bringt auch immer wieder mal Freunde mit zum Essen.

Katzenfutter           Katzenfutter

„Ami-Cat“ bevorzugt er momentan gerade. Die Umstellung war überhaupt kein Problem. er hat es von Anfang an angenommen.

Katz ist ein „Freigänger“ und jagt sich immer wieder mal sein Essen selbst. Aber wie gesagt: JEDE VEGANE MAHLZEIT ZÄHLT! Und so sind mit Sicherheit einige Mäuse mehr vorm sicheren Tod durch Katz verschont geblieben – ganz zu schweigen von den vielen anderen Tieren, die sonst für die Tierfuttterproduktion ihr Leben lassen müssen.

 

Braterpfi

Braterpfi

Braterpfi

Ein schlichtes aber großartiges Mahl!!!

Ungefähr einmal pro Woche gibt es bei uns Braterdäpfel. Dazu waschen wir die Erpfis (Bioerdäpfel muss man nicht schälen) und schneiden sie in dünne Scheiben (Spalten sind natürlich auch ok oder Würfel). Diese Scheiben schichten wir Dachziegel artig auf ein Blech (+Backpapier) und salzen sie.

Je nach Lust und Laune würzen wir dann mit Rosmarin oder mit „Sieglindes Erdäpfelgewürz“ von Sonnentor. Ich habe auch schon von Leuten gehört, die Kümmel verwenden oder Paprika. Eurer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Wenn man es gehaltvoller will, kann man auch etwas Öl darüber geben. Gebacken wird das Ganze bei ca 220 Grad und es dauert eine knappe Stunde.

Salat passt natürlich immer gut dazu, aber wenn dazu die Zeit nicht reicht – Ketchup leistet auch hervorragende Dienste.

 

Formosa

       Formosa 1           Formosa 4

Formosa, Barnabitengasse 6, 1060 Wien

In einer Seitengasse der Mariahilferstrasse ist das „Formosa“, ein vegan/vegetarisches Lokal, in dem man auch veganes „Fleisch“ (getrocknet, tiefgekühlt), vegane Würste (z.B. Kaminwurzen), veganen „Käse“, vegane Gummibären oder Schokoladen und noch vieles mehr bekommt.

Immer freundlich, immer schnell und immer ein Genuss, dort zu essen. Es ist auch ein Platz, wo man einmal (ausnahmsweise) Burger mit Pommes, anderes Fastfood oder Backhendl mit Kartoffelsalat essen kann. Aber auch Suppen und leckere Reisgerichte werden angeboten.

              Formosa 3      Formosa 2

Alles nachzulesen auf ihrer Homepage: http://formosa.at

Gefüllter Kürbis

GEfüllter Kürbis

Einen Hokkaido Kürbis waschen, in der Mitte auseinanderschneiden und vom kernigen Innenleben befreien. Die Innenseite nun salzen, pfeffern und eventuell mit Balsamico einpinseln (weil mir persönlich der Kürbis sonst ein wenig zu fad und pampig schmeckt).

Für die Fülle haben wir Reis mit scharf verwendet, es kann aber auch jegliches anderes Getreide verwendet werden. (Ist übrigens sicher auch toll mit Erdäpfelpüree). Für Reis mit scharf frische Pfefferoni schnippeln und anbraten, den gewaschenen Reis dazugeben, kurz mitrösten und dann mit 1 1/2 x soviel Wasser aufgießen. salzen nicht vergessen!

Wir haben das Ganze dann noch mit Paradeissoße garniert (entweder fertig gekaufte Soße mit Kräutern oder selbstgemacht mit Tomatenpulpa, die mit Zucker und Kräutern abgeschmeckt wird). Köstlich dazu ist ein frischer Salat.

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