Archive for Basics

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Küchenhelfer: Kenwood Triblade

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Erst kürzlich haben wir uns einen neuen Pürierstab (+Zusatzausstattung) geleistet und ich bin wirklich schwer begeistert:

1) klassischer Pürierstab

2) Aufsatz zum Pürieren von Suppen

3) Aufsatz für Kartoffelpüree

4) Becher + Aufsatz zum Mixen (Schneebesen) und Trommelwirbel: Mein Lieblingsteil

5) großer Becher (ca 700ml) mit Hackmesser zum Zerkleinern (z.B. Kartoffeln für Puffer zerkleinern oder Wurzelwerk )

Der Vorteil gegenüber einer Küchenmaschine ist der geringere Platzverbrauch. Becher mit Hackmesser steht bei uns immer auf der Arbeitsfläche und ist somit immer einsatzbereit.

Keramikbeschichtete Pfannen

Keramikbeschichtete Pfannen

Wie ihr wahrscheinlich schon mitgekriegt habt, gehen  wir sehr sparsam mit Fett um. Deshalb ist es auch wichtig, für Gebratenes und Gebrutzeltes das passende Geschirr zu haben. Gewiss kennt ihr alle die antihaftbeschichteten Töpfe und Pfannen – angeboten in allen Varanten, Marken und Preisklassen. Meiner Erfahrung nach aber endet ihre Karriere immer gleich: Im Müll, weil diese Beschichtungen sehr kratzempfindlich sind und wenn einmal leicht beschädigt, ist ihr Untergang nicht mehr abwendbar…und es heißt außerdem, dass diese Beschichtungen gesundheitsschädigend sein sollen.

Wir haben nun also das Experiment „keramikbeschichtete Pfannen“ gewagt und sind voll begeistert! Es ist empfehlenswert, bei der Auswahl die Stärke des Bodens zu berücksichtigen, denn bei ausreichender Dicke wird die Hitze sehr gut gespeichert und ausgeglichen auf den Pfanneninhalt abgegeben. Die Reinigung ist auch super-easy!!!! Allerdings soll man auch hier nicht mit Scharfkantigem hantieren, um die Beschichtung zu schonen.

Binden und Eindicken

Die leichte und faule Variente ist Kartoffelüreepulver, das langsam untergerührt wird. ACHTUNG: NUR BIO-KARTOFFELPÜREEPULVER nehmen, weil das frei von unerwünschten Zusätzen ist.

Die gehaltvollere Variante ist eine „Einbrenn„. Für die Einbrenn läßt man in einer Pfanne Öl heiß werden (wir verwenden Rapsöl), dazu kommt klein gehackter Knoblauch. Wenn dieser sich zu färben beginnt, kommt das (Dinkel-Vollkorn-) Mehl dazu. Solange rühren, bis das Mehl hellbraun ist, Pfanne vom Herd nehmen und in ein sauberes Glas füllen. Im Kühlschrank hält diese Einbrenn locker ein paar Wochen und ist immer griffbereit, wenn es etwas „einzubrennen“ gibt (Suppen, Sauerkraut, Eintöpfe usw.).

Mengenangaben in den Rezepten

Euch wird aufgefallen sein, dass ich kaum Mengenangaben bei den Rezepten mache. Aus gutem Grund:

1) Es soll eurem Geschmack überlassen werden, in welchem Verhältnis ihr die Zutaten verwendet. Habt ihr große Lust auf mehr Gemüsiges, so wird der Gemüseanteil höher ausfallen als der des Getreides oder der Nudeln. Habt ihr richtig Kohldampf, werden mehr Nudeln in die Krautfleckerl kommen.

2) Ein weiterer Grund ist Flexibilität: Wenn eure Lebensmittel- und Gemüsevorräte gerade  die erwünschte Zutat nicht in ausreichender Menge vorweisen, kann  z.B. aus einem Kürbis- Karottengemüse ein Kürbisgemüse werden.

3) Salate, Soßen und „Motz“ sind einfach nur Vorschläge, die ihr nach Belieben variieren oder ganz weglassen könnt. Wem unsere Rezepte zu wenig üppig sind: Ihr könnt sie selbstverständlich nach eigenem Geschmack auffetten (Öl, Sojacuisine, Sojarahm)

4) Wir verwenden relativ wenig Zwiebeln und Knoblauch (die Klassiker einmal ausgenommen). Alle Rezepte funktionieren sowohl mit als auch ohne Lauchgewächse. Alternativ zu Zwiebeln/Knoblauch nehme ich häufig ein Karotten-Selleriegemisch (sehr klein gehackt).

Wie wir kochen

Unser Motto: SCHNELL und GESUND

Aus diesem Grund mögen die Rezepte sehr minimalistisch erscheinen, was dem guten Geschmack aber keinen Abbruch tut. Schnelligkeit erreichen wir durch einfache Rezepte mit wenigen Zutaten UND durch das Benutzen von Schnellkochtöpfen.

 

Unser Kochprinzip ist ein MODULSYSTEM

Basis einer jeden Speise sind Kohlenhydrate, also Erdäpfel, Naturreis (im Ausnahmefall kann es auch einmal ein weißer sein), Hirse, Rollgerste, Dinkel (-Reis) usw..SIE machen satt und glücklich und sind der Hauptenergielieferant. Der zweite gewichtige Bestandteil ist Gemüse (+Obst) in den unterschiedlichsten Zubereitungsvarianten. Obst und Gemüse liefern Vitamine, Ballaststoffe, Antioxidantien und vieles mehr, was wir für die Erhaltung unserer Gesundheit brauchen.Last but not least kommt nach Belieben und Bedarf „Motz“ (von „aufmotzen“). Motz (gebratener Räuchertofuo, Kaminwurzn, Sojajoghurtsoße, veganes Schlagobers, Sojaschnitzel usw) macht das Essen abwechslungsreich und lustig. Genau genommen ist er nicht notwendig und kann weggelassen bzw. variiert werden.