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MAYONNAISE

Manchmal muss es einfach richtig FETT sein!

Für gewöhnlich achten wir ja sehr auf eine gesunde Ernährung und versuchen, unnötiges Fett im Essen weitgehend zu reduzieren. Aber manchmal schlagen auch wir über die Stränge:

Für die Mayonnaise braucht man:

  • 150 ml SOJA-Milch (bitte unbedingt Sojamilch nehmen, in Hafermilch  emulgiert das Öl nicht!!!!)
  • Senf nach Belieben (1-2 TL)
  • 1 Prise Zucker
  • 1/2 –  3/4 Teelöffel Salz
  • Pfeffer    mit dem Mixer schlagen und dann TRÖPFCHENWEISE während des Mixens
  • 250ml natives Rapsöl, weil es so schön gelb ist (oder das Öl deiner Wahl) dazugeben. Das dauert ein bisschen. Am Schluss kommen dann noch
  • 2 TL Zitronensaft dazu und wer mag, kann dann noch mit Kräutern verfeinern.

 

Linsenbraten

Für den Linsenbraten kann man entweder 200 g rote oder gelbe getrocknete

  • Linsen nehmen (waschen und in der doppelten bis dreifachen Menge Wasser ca 10 Minuten kochen und dann quellen lassen und abseihen) oder 1 große Konservendose (1000 ml). +
  • 1 Zwiebel klein schnippeln und in Öl goldbraun braten, danach  +
  • 1 mittelgroße Karotte und ein Stück Sellerie (2 Finger groß) mit der Reibe klein reiben und zur Zwiebel geben und kurz mitbraten. Wer mag gibt auch Knoblauch nach Belieben dazu. +
  • 2 Semmeln (oder 3 Scheiben Toastbrot) in Wasser einweichen, ausdrücken +
  • Gewürze (klassische Bratengewürze: Salz, Pfeffer, Majoran, Kümmel) +
  • 1 Schuss Balsamico-Essig oder Saft einer halben Zitrone
  • 2-3 Esslöffel Mehl

Alles in einer Schüssel gut vermischen und mit dem Pürierstab zergatschen, so gut es geht. In einer mit Backpapier ausgelegten Kastenform bei ca 190 Grad für 40-50 Minuten backen.

Dazu passt

Bratensaft

 

  • 1 Zwiebel schnippel und in Öl goldgelb rösten +
  • 1 Zehe Knoblauch gehackt +
  • 2 EL Tomatenmark unter ständigem Rühren mitbraten,  mit
  • Wasser aufgießen
  • 1/2 Karotte und ein kleines Stück Sellerie klein würfeln und mit
  • Gewürzen (Salz, Pfefferkörner, 1 Kaffeelöffel Zucker, Majoran, Kümmel) auf kleiner Flamme ausgiebig (mind. 20 Minuten) köcheln lassen.

Den Bratensaft entweder mit den Gemüsestückchen servieren oder vorher abseihen.

 

MÜSLI CRUNCH – total vereinfacht!

Müsli-Crunch

 

MÜSLI-CRUNCH total vereinfacht:

1 Packerl Haferflocken grob (500g)
1 Packerl Nüsse (gemischt) (200g)
1 Packerl gemischte Samen/Kerne (150g) +
Zimt miteinander vermischen

1/3 Tasse Wasser (ca 80ml) mit
5 Esslöffel Zucker und
4 Esslöffel Kokosöl erwärmen und mit der Flockenmasse gut vermischen.

Auf einem Backblech bei 180 Grad backen. Nach ca 20 Minuten ( Achtung bei Heißluft kürzer) unter strengster Beobachtung 😉 leicht bräunen, auskühlen lassen und in ein Vorratsglas füllen.

Fisolen mit Erdäpfel

Einbrennte Fisolen

Fisolen mit Erdäpfel

Die allererste Fisolen-Ernte aus dem Garten haben wir ganz klassisch verkocht:

Die Fisolen waschen und putzen und dann in kleine Scheibchen schneiden (ca 2-5 mm dick, je nach Geduld) und in einem Topf mit Wasser bedeckt zum Kochen bringen. Die Menge des Wassers richtet sich danach, wie viele Fisolen vorhanden sind und wie viele davon satt werden sollen. Nach ca 5 Minuten Kochzeit mit einer Einbrenn (siehe Blog: Fixeinbrenn: Rapsöl erhitzen, Knoblauch rösten, Mehl dazu geben und rösten) binden, salzen, pfeffern und eventuell mit frischen Kräutern bestreuen.

Die heurigen Erdäpfel haben wir im Druck-Kochtopf mit der Schale ca 10 Minuten gekocht, nach dem Abdampfen geschält und in grobe Scheiben geschnitten, danach in einer beschichteten Pfanne einen Esslöffel Kokosöl erhitzt und die Erdäpfel darin knusprig gebraten und gesalzen. (Ganz toll passt da natürlich Petersilie zu den Erdäpfeln, aber wir hatten leider keine, da sie unsere Weinbergschnecke gefressen hat.)

 

KARFIOL

Karfiol zählt seit jeher schon zu meinen Lieblingsgemüsen. Hier habe ich zwei schnelle Zubereitungsvorschläge:

Für den Karfiol mit Bröseln den Karfiol putzen, waschen und in Röschen zerteilen (ca 3-5 cm Durchmesser). Die dicken Strünke kann man in Würfel schneiden, damit sie schneller weich sind. Einen Topf zu ca einem Drittel mit Wasser füllen, salzen und den Karfiol zugedeckt ca 5-10 Minuten bissfest kochen. In der Zwischenzeit (Raps-) Öl erhitzen und mit Semmelbröseln (die meisten sind ohne tierische Produkte) verrühren und leicht anrösten.

Wenn der Karfiol gar ist, den Großteil der Röschen mit einem Sieb oder Schöpfer auf  Teller geben und mit Bröseln servieren. Einfach köstlich.

 

 

 

Das KOCHWASSER (mit den Karfiolresten) nicht wegschütten, da es schade um die ausgekochten Mineralsoffe wäre, sondern mit etwas Kümmel zum Kochen bringen und mit einer Einbrenn binden (siehe Rezept „Fixeinbrenn„: In heißem Öl wird Mehl angeschwitzt, mit Knoblauch verfeinert und dann in der kochenden Suppe verrührt). Eventuell noch pfeffern und mit Kräutern und getrocknetem Brot servieren:

 

Gemüsetorte

Gemüsetorte

Gemüsefülle: Eine kleine Zwiebel schnippeln und in wenig Fett rösten. danach Gemüse nach Belieben (Lauch, Fisolen, Kürbis, Knoblauch, Tomaten,…) hinzufügen, mit Salz, Pfeffer, Majoran und etwas Kümmel würzen und bissfest dünsten.

 

Für die Bechamel-Soße einen Schuß (Raps-) Öl in einer Pfanne erhitzen und 2-3 Esslöffel Weizenmehl anrösten. Wer mag kann auch eine Zehe Knoblauch dazugeben. Wenn die Einbrenn sich zu bräunen beginnt, mit kalter Hafermilch (ca 1/4-1/3 l) aufgießen und sofort gut mit dem Schneebesen verrühren, dass keine Klümpchen werden und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Salzen, pfeffern und eventuell mit 2 EL Hefeflocken verfeinern.

 

Für den Mürbteig 2 Tassen Dinkelvollkornmehl, Salz (1/2 bis 1 TL), eventuell Gewürze (Kümmel, Oregano, Majoran), 1/2 Tasse Öl und maximal 1/2 Tasse Wasser (nach und nach dazugeben und aufpassen, dass der Teig nicht zu weich wird) mit einem Kochlöffel gut verrühren und dann mit den Händen  durchkneten und in eine eingefettete hitzebeständige Form aus Glas, Keramik oder Metall drücken, wobei der Teig am Rand etwas höher sein soll. Das geht ganz gut, wenn man seine Hände dazu verwendet. Eine kleine Teigrolle kann dienlich sein, ist aber nicht unbedingt notwendig. Den Teig mit etwas Ketchup und Senf bestreichen, mit der Gabel ein paar Mal einstechen, das Gemüse reingeben und zuletzt die Bechamel darübergießen und bei ca 180-200 Grad für 30-40 Minuten backen.

Mohnkipferl

Mohnkipferl

Das Germteigrezept stammt aus Lisa Pflegers Kochbuch „Vegan regional saisonal“ ( übrigens SEHR EMPFEHLENSWERT).     1 Tasse = 250 ml

 

2  1/4 Tassen Mehl (wir haben halb Dinkel und halb Dinkelvollkorn genommen)

Salz

1/4 Tasse Zucker

1 Pkg Trockenhefe vermischen und dann mit den flüssigen Zutaten

8 EL Öl

1/2 -3/4 Tasse Wasser zu einem Teig verkneten und an einem warmen Platz zugedeckt für 30-60 Minuten rasten und „gehen“ lassen).

 

Für die Mohnfülle Hafermilch mit Zucker nach Belieben erhitzen und den gemahlenen Mohn einrühren, bis eine Paste entsteht.

Den Germteig mit einem Nudelholz (optional Glas, Flasche,…) 3-5 mm dick ausrollen, in Dreiecke schneiden, den breiten Teil mit Fülle bestreichen, (von der breiten Seite he) aufrollen und zu einem Kipferl biegen. Im Backrohr bei 180-200 Grad backen.

 

Porridge

Porridge

Für dieses Frühstück  in einem Topf Kokosraspel kurz anrösten und dann eine Tasse Getreideflocken dazugegeben, kurz mitrösten und mit der ca 1,5 fachen Menge Wasser aufgießen und quellen lassen. Nach Geschmack kann man mit Rosinen, Nüssen und Samen verfeinern und mit Zimt oder „Aladins Kaffegewürz“ von Sonnentor würzen (enthält Kardamom, Zimt, Ingwer, Piment, Nelken, Vanille und Macis). Nun 1-2 Äpfel und 1 Banane reiben,  unter den Brei rühren, mit Beeren garnieren (optional) und genießen.

Gurkensoße

Gurkensoße

Passend zur Gurkenhochsaison unser Rezept:

Wir haben für unser Gericht 4 mittlere Feldgurken geschält und gehobelt (reiben ist auch ok).  Für die Bechamelsoße haben wir Alsan oder Rapsöl (2-3 EL) erhitzt, eine gehackte Zehe Knoblauch im Fett angeschwitzt, 2-3 EL Mehl hinzugefügt und unter ständigem Rühren leicht bräunen lassen, bevor wir mit etwas kalter Hafermilch (oder Soja, Mandel, Reis,….) aufgegossen und alles gut verquirlt haben, damit keine Klumpen entstehen. Die Soße darf übrigens sehr dick sein, weil die Gurken, die dazukommen, sehr viel Flüssigkeit enthalten und diese auch abgeben. Gewürzt haben wir mit Salz, Dille und Pfeffer und als Beilage gab es gekochte Kartoffeln mit Gomasio und Röstzwiebeln bestreut.

Veganz bei SPAR

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Ende Juli waren Michael und ich von SPAR zu einer Präsentation /Pressefrühstück der neuen VEGANZ-Produkte eingeladen. Und netterweise blieb es nicht nur bei der bloßen Präsentation, sondern es gab auch eine großartige Verkostung:

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Die ca 35 Gäste setzten sich zum Großteil aus JournalistInnen und (Vegan-) FoodbloggerInnen zusammen, die Spar-Riege (Dr. Gerhard Drexel, Mag. Markus Kaser) inkl. Jan Bredack, Gründer von Veganz, war freundlich und fast enthusiastisch und für Daheim gab es noch ein großzügiges Goodie-Package zum Mitnehmen und Testen.

20160726_111511_resized  20160726_124344_resized  (Jan Bredack und ich, Andrea )

Zu den tollen neuen Produkten zählen z.B. leckere Schokoladen (Weiße Kokos-Flakes, Weiße Erdbeer-Crisp, …), Doppelkekse (die es mit jeder Prinzenrolle aufnehmen), einfache Kekse (die jeden klassischen Butterkeks in den Schatten stellen), Fruchtgummi, Rohkost-Riegel, Superfoods, Kokosöl, Bratwürste, Nuggets usw..

Die Produkte sollen nicht nur uns Veganer ansprechen, sondern auch „Flexitarier“ (also praktisch alle Menschen) ermuntern, ab und zu mal eine tierleidfreie Mahlzeit zu sich zu nehmen. Das finden wir sehr schön, weil es auch unsere Intention für unseren Blog ist, Menschen zu veganen Mahlzeiten zu inspirieren, weil nämlich JEDE EINZELNE VEGANE MAHLZEIT ZÄHLT!

Was SPAR hiermit von anderen Supermarktketten abhebt, ist sein Bekenntnis. Die veganen Produkte werden nicht irgendwo versteckt, damit man sie halt auch irgendwo im Sortiment hat, sondern stark beworben (Ende Juli eine große Seite im Kurier, eine Seite in der Krone). Man fühlt sich als vegan lebender Kunde ernst genommen. Das ist echt nett! Gefällt uns!

Wir finden, SPAR hat sich unsere Sympathien und unsere Unterstützung verdient.

 

 

 

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