KÄSE, JOGHURT, TOFU, MILCH – VEGAN & SELBSTGEMACHT, Yvonne Hölzl-Singh, Ulmer Verlag

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Lange und heiß ersehnt – endlich da!

Seit geraumer Zeit besuche ich Yvonnes Blog „Freude am Kochen vegan“ und ich muss einfach sagen: Ich liebe ihn! Ihre Rezepte sind klar beschrieben, die Zutaten organisierbar (wenn es eine außergewöhliche Zutat ist, verweist sie auf Bezugsquellen), die Gerichte schmecken köstlich. Und vor allem die vielen Herzerl im Blog haben es mir angetan sowie „die wichtigste Zutat: Liebe“.

Vor ein paar Tagen ist das Exemplar ihres neuen Buches nun endlich eingetrudelt. Also aufgepasst:

Im Buch findet man Grundlagen (gaaaanz wichtig für Käse-Anfängerinnen wie mich) und Rezepte für die Zubereitung von Käse und Tofu, Sahne und Joghurt und letztendlich für vegane Drinks (Mandelmilch, sojamilch usw.).

Die Kapitel sind sehr übersichtlich und für das Auge recht appetitlich gestaltet. Schon allein wegen der ansprechenden Fotos ist es ein Genuss, das Buch durchzublättern. Die Zutatenliste ist zumeist kurz (seeehr postiv ;-)) und farblich vom Rest der Seite abgehoben. Extra-Tipps oder Infos sind am Seitenrand in in roter Farbe angebracht. Auf solche Feinheiten lege ich persönlich viel Wert, weil die optische Aufbereitung ausschlaggebend ist, ob ich mit einem Buch arbeite oder nicht. Yvonnes neues Werk entspricht meinen „strengen Anforderungen“ voll und ganz!

Im Buch wird wunderbar angeleitet, was man an Geräten braucht, welche Fermentationsstarter es gibt, wie man diese selbst herstellt, welche weitere Zutaten hilfreich sind und vor allem WOHER man sie bekommt (unter „Service“ im Anhang findet man alle Bezugsquellen aufgelistet).

Die Rezepte sind klar und einfach beschrieben. Schritt für Schritt wird man durch den Prozess geführt und selbst ungeduldige Menschen wie ich kapieren bald, dass ein guter Käse einfach Zeit braucht, um sein Aroma zu entwickeln. Aber zum Glück gibt es auch schnellere Varianten wie den „Pizzakäse“ oder den „schnellen Nussdrink“ (mit Nussmus hergstellt), die die Geduld der Köchinnen und Köche nicht allzusehr herausfordern.

Neben den Käsen findet man jede Menge an Aufstrichen, Butter mit unterschiedlichen Aromen und vollmundigen Köstlichkeiten wie Ricotta oder Mascarpone.

Und es sind in der Tat Zubereitungen im Kochbuch, welche all jene üppigen feinen Geschmackserlebnisse, die ich als Veganerin bereits unwiederbringlich verloren geglaubt habe, versprechen.

Yvonne Hölzl -Singh hat wieder ein großartiges Kochbuch geschrieben! SEHR EMPFEHLENSWERT!!!

Paprikapfanne mit Reis

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Einfach aber köstlich:

Für die Paprikapfanne die gewünschte Menge Paprika (ca 500-800g) waschen, Stiel und Gehäuse entfernen und in ca 5cm große Stücke schneiden. In einer Pfanne oder einem Wok etwas Öl heiß werden lassen und die Paprika darin braten, bis sie weich und eventuell etwas angebrutzelt sind. Es kann sein (Pfanne), dass man etwas Wasser dazugeben muss, das aber im Laufe des Bratens wieder verdampfen sollte. Zuletzt wird dann noch mit Salz, Pfeffer und eventuell einer leckeren Gewürzmischung von Sonnentor (z.B. Frankies Barbecue Gewürz) gewürzt und mit Reis (-Resten) oder Bulgur, Nudeln, usw. angerichtet. Dazu passt gut eine Sojajoghurt-Soße mit Kräutern.

Schnelle Linsensuppe

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Für die superschnelle Linsensuppe braucht ihr eine Tasse (250ml) rote Linsen, die erst einmal ordentlich gewaschen und abgeseiht werden. Die Linsen dann in einem Topf mit ca 3-4 Tassen Wasser und einer ganzen geschälten Zwiebel für ca 10 Minuten kochen (wenn die Linsen noch hart sind, so lange kochen, bis sie weich sind). Wenn euch die Suppe zu dick ist, einfach noch Wasser dazugeben.

In der Zwischenzeit 2-3 Zehen Knoblauch schälen , pressen und in (Raps)-Öl goldbraun braten. Die mittlerweile gekochten Linsen mit dem Pürierstab pürieren, salzen, pfeffern und mit 1TL Kreuzkümmel (für die bessere Bekömmlichkeit) würzen, Knoblauch hinzufügen, umrühren und noch kurz durchziehen lassen.

Mit frischen Kräutern und eventuell Soja Cuisine verfeinern.

Spargel

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Spargel

Wir haben den geschälten Spargel im Druckkochtopf  mit wenig Wasser, je einem Löfferl Salz und Zucker aufkochen lasssen und dann die Herdplatte ausgeschaltet.

Die Kartoffeln haben wir roh geschält und im Druckkochtopf in Salzwasser ca 10 Minuten gekocht.

Für die Brösel haben wir 3 Esslöffel Rapsöl (pro Person einer) heiß werden lassen und darin die Semmelbrösel (so gut wie trocken) geröstet.

Beim Anrichten haben wir die Brösel über dem Spargel verteilt und über die Salzkartoffeln reichlich frische (oder wenn nicht vorhanden Tiefkühl-) Petersilie gestreut. Es war ein großartiges Essen!!!!

Bananenschnitten

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Bananenschnitten

Für den Teig

300g Dinkelvollkornmehl,

100g Rohrohrzucker,

3 Teelöffel Weinsteinbackpulver,

2 Teelöffel Kakaopulver, eine Prise Salz + nach Belieben Vanillezucker gut vermischen und mit:

200ml Wasser,

200ml Sojamilch und

60ml Rapsöl gut verrühren. Auf ein Blech streichen (+Backpapier) und bei 220 Grad ca 20 Minuten backen.

 

Für die Creme:

Mit ca 400ml Sojamilch und 4 Esslöffel Rohrohrzucker einen Vanillepudding nach Anweisung kochen und kalt werden lassen. 200g Alsan (vegane Margarine) mit ca 2 Esslöffel Staubzucker mit dem Mixer schaumig rühren und dann vorsichtig Löffel weise den Pudding untermischen und zu einer homogenen Creme verarbeiten.

 

Fertigstellung:

Den gebackenen Kuchenboden eventuelle mit Rum bestreichen, Marmelade gleichmäßig  verteilen und die Creme darauf streichen. Die in ca 5mm dicke Streifen geschnittenen Bananen auf die Creme legen, leicht eindrücken, damit eine glatte Oberfläche entsteht und mit Kochschokolade-Margarinegemisch glasieren.

 

Polenta mit Winterwok

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Polenta mit Winterwok

Für die Polentaschnitten die gut doppelte Menge Wasser mit Salz zum Kochen bringen,  Polenta langsam einrühren, aufkochen und kurz durchziehen lassen, bevor er auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gestrichen wird. Wer Lust hat, kann vegane Käsescheiben drauflegen, bevor das Blech bei ca 190 Grad in den Ofen zum Fertigbacken geschoben wird.

Für den Winterwok haben wir das wohlbekannte Winterlagergemüse (Karotten, Zeller, Pastinaken, Kraut, Zwiebel) geschnippelt, im Wok angebraten, mit Sojasoße gewürzt und gar ziehen lassen. Diese Kombination hat uns ausnehmend gut geschmeckt und hat auch etwas Abwechslung in den Speiseplan gebracht.

Pikantes Frühstück (Baked Beans, RührAi und Sbeck)

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Pikantes Frühstück

Dieses Frühstück ist angelehnt an die klassische englische Frühstücksvariante:

Für die (total vereinfachten) Baked Beans eine Dose (800ml) Bohnen öffnen und die Flüssigkeit soweit abgießen, dass ein dicker Bohnen-Flüssigkeitsbrei übrigbleibt und diesen in einem Topf mit 5-6 EL Ketchup zum Köcheln bringen. (Wer es aufwändiger möchte, kann gerne auf das in diesem Blog veröffentlichte Rezept „Bohnen in Tomatensoße“ zurückgreifen.)

Baked Beans

Für das Rührai eine Packung Tofu natur in eine Schüssel krümeln und mit 1 TL Suppenpulver und etwas Kurkuma gut vermengen bevor alles in einer Pfanne mit etwas heißem Öl gebraten wird.

Rührai

Unseren Sbeck haben wir mit in dünne Scheiben geschnittenem Räuchertofu (doppelt geräuchert) gemacht, den wir in heißem Fett gebraten und auf Küchenrolle abtropfen haben lassen.

Sbeck

Gemüsetorte

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Gemüsetorte

Gemüsefülle: Eine kleine Zwiebel schnippeln und in wenig Fett rösten. danach Gemüse nach Belieben (Lauch, Fisolen, Kürbis, Knoblauch, Tomaten,…) hinzufügen, mit Salz, Pfeffer, Majoran und etwas Kümmel würzen und bissfest dünsten.

 

Für die Bechamel-Soße einen Schuß (Raps-) Öl in einer Pfanne erhitzen und 2-3 Esslöffel Weizenmehl anrösten. Wer mag kann auch eine Zehe Knoblauch dazugeben. Wenn die Einbrenn sich zu bräunen beginnt, mit kalter Hafermilch (ca 1/4-1/3 l) aufgießen und sofort gut mit dem Schneebesen verrühren, dass keine Klümpchen werden und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Salzen, pfeffern und eventuell mit 2 EL Hefeflocken verfeinern.

 

Für den Mürbteig 2 Tassen Dinkelvollkornmehl, Salz (1/2 bis 1 TL), eventuell Gewürze (Kümmel, Oregano, Majoran), 1/2 Tasse Öl und maximal 1/2 Tasse Wasser (nach und nach dazugeben und aufpassen, dass der Teig nicht zu weich wird) mit einem Kochlöffel gut verrühren und dann mit den Händen  durchkneten und in eine eingefettete hitzebeständige Form aus Glas, Keramik oder Metall drücken, wobei der Teig am Rand etwas höher sein soll. Das geht ganz gut, wenn man seine Hände dazu verwendet. Eine kleine Teigrolle kann dienlich sein, ist aber nicht unbedingt notwendig. Den Teig mit etwas Ketchup und Senf bestreichen, mit der Gabel ein paar Mal einstechen, das Gemüse reingeben und zuletzt die Bechamel darübergießen und bei ca 180-200 Grad für 30-40 Minuten backen.

Mohnkipferl

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Mohnkipferl

Das Germteigrezept stammt aus Lisa Pflegers Kochbuch „Vegan regional saisonal“ ( übrigens SEHR EMPFEHLENSWERT).     1 Tasse = 250 ml

 

2  1/4 Tassen Mehl (wir haben halb Dinkel und halb Dinkelvollkorn genommen)

Salz

1/4 Tasse Zucker

1 Pkg Trockenhefe vermischen und dann mit den flüssigen Zutaten

8 EL Öl

1/2 -3/4 Tasse Wasser zu einem Teig verkneten und an einem warmen Platz zugedeckt für 30-60 Minuten rasten und „gehen“ lassen).

 

Für die Mohnfülle Hafermilch mit Zucker nach Belieben erhitzen und den gemahlenen Mohn einrühren, bis eine Paste entsteht.

Den Germteig mit einem Nudelholz (optional Glas, Flasche,…) 3-5 mm dick ausrollen, in Dreiecke schneiden, den breiten Teil mit Fülle bestreichen, (von der breiten Seite he) aufrollen und zu einem Kipferl biegen. Im Backrohr bei 180-200 Grad backen.

 

GRAZ: Cafe Grün und Mangolds vis-a-vis

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Cafe Grün       Bohnenburger

 

An unserem Graz-Wochenende waren wir diesmal kulinarisch wirklich gut versorgt:

Im Cafe Grün, Klosterwiesgasse 6,  haben wir köstliche vegane Burger und Wraps gegessen und mit hausgemachten Limonaden runtergespült. Beim Kaffee konnte man aus unterschiedlichen Pflanzenmilchen eine auswählen.

Das Mangolds vis-a-vis , Zinzendorfgasse 30, ist ein Lokal in Uni-Nähe und besticht durch das interessante Ambiente und die Veganer-freundliche Speisekarte (auch vegetarische Gerichte im Angebot). Die Kartoffelwedges wurden mit Kürbiskernöl – Mayo (natürlich vegan) und die gefüllten Weinblätter in einer äußerst delikaten Paradeissoße serviert.

GRAZ, WIR KOMMEN WIEDER!

 

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