ANKER VEGAN

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Vom 16. bis 18.November 2017, hat die ANKER Filiale auf der Mariahilferstraße 1D NUR VEGANE Produkte verkauft, um auf ihr pflanzliches Angebot aufmerksam zu machen.

Wir finden das einfach großartig und berichten deshalb an dieser Stelle darüber. Michael war am 17. vor Ort und hat sich  persönlich davon überzeugt  und die reiche Auswahl mit Fotos dokumentiert. Die verpackten veganen Produkte wie z.B. Mohn- und Nussstrudel sind extra grün gekennzeichnet.

Dass die meisten Backwaren sowieso vegan sind, sollte nicht überraschen, nur bei den Snacks und Imbissen bleiben die rein pflanzlichen Optionen im normalen Angebot in der Minderzahl und gehen neben Schinken/Käse/Mozzarella etc. etwas unter. Doch es gibt sie, wie z.B. das Hummus-Cashew-Eck oder das Vitalweckerl.

Brot vom Anker ist zumeist vegan, etwa das BIO-Krustenbrot, das Kürbiskernbrot und viele andere auch, aber nicht alle: Der Toskaner Laib enthält Molkepulver und Milchzucker. Vorsicht ist also nach wie vor geboten, beim Brotkauf im Zweifel genau schauen oder nachfragen.

Und die beste Nachricht zuletzt: Bis jetzt war es uns bei Anker nicht möglich, einen Kaffee mit Pflanzenmilch zu bekommen („Sojamilch hamma net – laktosefrei könnens haben“). Dies sei nun vorbei, hörte Michael von einer Anker-Mitarbeiterin ebendort, die auch ermutigte, ausdrücklich danach zu fragen. Tatsächlich ist inzwischen Sojamilch auch in anderen Filialen im Menü angeschrieben, und es kann nicht schaden, gelegentlich danach zu fragen. Während viele Wiener „Traditionskaffeehäuser“ keine Sojamilch zum Kaffee anbieten und man als VeganerIn zu Starbucks oder McCafe ausweichen musste, freut es uns besonders, dass eine einheimische Kette Sojamilch zu den Kaffeespezialitäten ins Angebot nimmt. Bravo Anker!

MAYONNAISE

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Manchmal muss es einfach richtig FETT sein!

Für gewöhnlich achten wir ja sehr auf eine gesunde Ernährung und versuchen, unnötiges Fett im Essen weitgehend zu reduzieren. Aber manchmal schlagen auch wir über die Stränge:

Für die Mayonnaise braucht man:

  • 150 ml SOJA-Milch (bitte unbedingt Sojamilch nehmen, in Hafermilch  emulgiert das Öl nicht!!!!)
  • Senf nach Belieben (1-2 TL)
  • 1 Prise Zucker
  • 1/2 –  3/4 Teelöffel Salz
  • Pfeffer    mit dem Mixer schlagen und dann TRÖPFCHENWEISE während des Mixens
  • 250ml natives Rapsöl, weil es so schön gelb ist (oder das Öl deiner Wahl) dazugeben. Das dauert ein bisschen. Am Schluss kommen dann noch
  • 2 TL Zitronensaft dazu und wer mag, kann dann noch mit Kräutern verfeinern.

 

Semmelknödel

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Wenn einmal Semmeln oder Toastbrot übrig geblieben sind, dann ist das eine gute Gelegenheit, Knödel zu machen:

Grundrezept: Pro Semmel (50g) 1 EL Mehl und 100ml Hafermilch (oder Soja,…)

 

  • 5 Semmeln in Würfel geschnitten +
  • 5 Esslöffel Mehl (Weizen) +
  • ca 500ml Hafermilch +
  • Petersiliengrün (wenn vorhanden) +
  • Salz, Pfeffer 

in einer Schüssel gut verrühren und dann verkneten. Eventuell muss man dem Knödelteig Zeit geben, damit die Semmelwürfel – besonders wenn sie hart sind – die Flüssigkeit gut aufnehmen können. Danach mit feuchten Händen Knödel formen und im kochenden Wasser 15-20 Minuten lang kochen, abseihen und verspeisen 🙂

Linsenbraten

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Für den Linsenbraten kann man entweder 200 g rote oder gelbe getrocknete

  • Linsen nehmen (waschen und in der doppelten bis dreifachen Menge Wasser ca 10 Minuten kochen und dann quellen lassen und abseihen) oder 1 große Konservendose (1000 ml). +
  • 1 Zwiebel klein schnippeln und in Öl goldbraun braten, danach  +
  • 1 mittelgroße Karotte und ein Stück Sellerie (2 Finger groß) mit der Reibe klein reiben und zur Zwiebel geben und kurz mitbraten. Wer mag gibt auch Knoblauch nach Belieben dazu. +
  • 2 Semmeln (oder 3 Scheiben Toastbrot) in Wasser einweichen, ausdrücken +
  • Gewürze (klassische Bratengewürze: Salz, Pfeffer, Majoran, Kümmel) +
  • 1 Schuss Balsamico-Essig oder Saft einer halben Zitrone
  • 2-3 Esslöffel Mehl

Alles in einer Schüssel gut vermischen und mit dem Pürierstab zergatschen, so gut es geht. In einer mit Backpapier ausgelegten Kastenform bei ca 190 Grad für 40-50 Minuten backen.

Dazu passt

Bratensaft

 

  • 1 Zwiebel schnippel und in Öl goldgelb rösten +
  • 1 Zehe Knoblauch gehackt +
  • 2 EL Tomatenmark unter ständigem Rühren mitbraten,  mit
  • Wasser aufgießen
  • 1/2 Karotte und ein kleines Stück Sellerie klein würfeln und mit
  • Gewürzen (Salz, Pfefferkörner, 1 Kaffeelöffel Zucker, Majoran, Kümmel) auf kleiner Flamme ausgiebig (mind. 20 Minuten) köcheln lassen.

Den Bratensaft entweder mit den Gemüsestückchen servieren oder vorher abseihen.

 

Zitronenkuchen

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Kuchen

Ein sehr einfacher und sehr schnell zubereiteter Kuchen:

 

250 g Dinkelmehl (diesmal habe ich kein Vollkorn – Dinkel – Mehl genommen)

50-100 g Rohrzucker

1 Pkg Backpulver

1 Prise Salz

Schale einer Zitrone (abgerieben)

Saft einer halben Zitrone (die andere Hälfte ist für die Glasur)

40 ml Rapsöl

250 ml Wasser

nach Belieben Zitronat (wenn vorhanden)

 

Mehl, Backpulver, Zitronen-Abrieb, Salz und Zucker miteinander vermischen, dann mit Öl , Zitronensaft und Wasser gut und rasch verrühren, in eine Kasten- oder Tortenform füllen und bei ca 180-190 Grad für 25 (Tortenform) bis 45 Minuten (Kastenform) backen. Nach dem Abkühlen mit einer Glasur aus dem Saft einer halben Zitrone und ca 2-3 Esslöffel Staubzucker (gut verrührt) mit einem Pinsel bestreichen.

 

KOHLSPROSSEN, einfach genial-genial einfach!

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Die Kohlsprossen putzen, die Stiele kreuzweise einschneiden (damit sie schneller und gleichmäßiger gar werden) und in wenig Wasser mit 1 Tl Salz und 1TL Zucker zum Kochen bringen und dann ca 10 min bei kleiner Flamme dünsten lassen. In der Zwischenzeit Räuchertofu (ich mag am liebsten den doppelt geräucherten) in kleine Würfel schneiden und in in einer Pfanne mit (wenig) Öl knusprig braten.

 

Wer noch gerne eine Beilage zum Satt-werden möchte, dem empfehle ich Reis mit Cashew-Nüssen („persisch gekocht„): Die gewünschte Menge Reis in einer Schüssel mit lauwarmem Wasser so lange waschen und abgießen, bis kaum noch Stärke das Wasser trübt. Dann den Reis in einen Topf geben, mit Wasser so weit aufgießen, dass der Wasserspiegel 1 cm über dem Reis ist, aufkochen lassen und so lange ohne Deckel kochen lassen, bis die meiste Flüssigkeit vom Reis aufgesogen ist. NUN kommen Salz, Öl nach Belieben und andere Leckereien wie z.B. Nüsse dazu. Mit dem Kochlöffel wird der Reis zu einem mittig angelegten Haufen geformt und mit dem Stiel in der Mitte ein Loch gemacht. Auf den Deckel kommt ein Geschirrtuch (am Besten oben verknoten) und dann darf der Reis auf kleiner Flamme 30-45 Minuten fertig garen.

Haferflockenlaibchen NEU + Weckerl

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  • 1/2 Tasse Zwiebel (geschnitten) und eventuell nach Belieben
  • Knoblauch in einer großen Pfanne oder einem Topf mit Öl anrösten, dann
  • 1 Tasse geriebene Karotten und Sellerie dazugeben, gut umrühren und zuletzt
  • 2 Tassen kleinblättrige Haferflocken hinzufügen, kurz mitbraten, mit
  • 2 Tassen Wasser aufgießen und kurz aufkochen lassen
  • Salz, Pfeffer und Kräuter dazugeben,

 

danach darf die Masse etwas durchziehen und abkühlen.Zuletzt durchkneten, Laibchen formen (Hände nass machen)  und in der Pfanne in Öl braten.

Schmecken sehr gut mit Reis und Salat und sind auch Burger-tauglich!

 

Wer auch die Weckerl für die Burger selbst machen will:

  • 3 Tassen Mehl (Empfehlung: 2 Tassen Weizen und 1 Tasse Dinkelvollkorn)
  • 1 TL Salz (mind.)
  • 1 TL Zucker
  • 1 Packerl Trockengerm (Hefe)
  • Gewürze (Kümmel, Fenchel,…)
  • ca 1,5 Tassen lauwarmes Wasser

Die festen Bestandteile erst vermischen und dann mit dem Wasser mit einem Kochlöffel zu einem Teig kneten, an einen warmen Platz stellen und „gehen“ lassen, bis er sich verdoppelt hat, dann nochmals durchkneten, eventuell Mehl hinzufügen, in 2 Teile teilen und aus jedem eine Rolle formen, die in 5 Teile geschnitten wird. Insgesamt ergibt das 10 Weckerl. Diese Teile mit Mehl zu einer Kugel formen, auf ein Backpapier setzen und nochmals „gehen“ lassen, bevor sie im Backrohr bei 180-200 Grad für ca 20 Minuten gebacken werden.

MÜSLI CRUNCH – total vereinfacht!

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Müsli-Crunch

 

MÜSLI-CRUNCH total vereinfacht:

1 Packerl Haferflocken grob (500g)
1 Packerl Nüsse (gemischt) (200g)
1 Packerl gemischte Samen/Kerne (150g) +
Zimt miteinander vermischen

1/3 Tasse Wasser (ca 80ml) mit
5 Esslöffel Zucker und
4 Esslöffel Kokosöl erwärmen und mit der Flockenmasse gut vermischen.

Auf einem Backblech bei 180 Grad backen. Nach ca 20 Minuten ( Achtung bei Heißluft kürzer) unter strengster Beobachtung 😉 leicht bräunen, auskühlen lassen und in ein Vorratsglas füllen.

Fisolen mit Erdäpfel

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Einbrennte Fisolen

Fisolen mit Erdäpfel

Die allererste Fisolen-Ernte aus dem Garten haben wir ganz klassisch verkocht:

Die Fisolen waschen und putzen und dann in kleine Scheibchen schneiden (ca 2-5 mm dick, je nach Geduld) und in einem Topf mit Wasser bedeckt zum Kochen bringen. Die Menge des Wassers richtet sich danach, wie viele Fisolen vorhanden sind und wie viele davon satt werden sollen. Nach ca 5 Minuten Kochzeit mit einer Einbrenn (siehe Blog: Fixeinbrenn: Rapsöl erhitzen, Knoblauch rösten, Mehl dazu geben und rösten) binden, salzen, pfeffern und eventuell mit frischen Kräutern bestreuen.

Die heurigen Erdäpfel haben wir im Druck-Kochtopf mit der Schale ca 10 Minuten gekocht, nach dem Abdampfen geschält und in grobe Scheiben geschnitten, danach in einer beschichteten Pfanne einen Esslöffel Kokosöl erhitzt und die Erdäpfel darin knusprig gebraten und gesalzen. (Ganz toll passt da natürlich Petersilie zu den Erdäpfeln, aber wir hatten leider keine, da sie unsere Weinbergschnecke gefressen hat.)

 

Karottengemüsepfanne mit Erdäpfeln

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Karottenpfanne

Karotten, gelbe Rüben und ein paar Jungzwiebeln putzen und in große  längliche Stücke schneiden. In einer Pfanne etwas Fett (z.B. Kokosfett nativ) erhitzen und die Gemüsestücke anbraten, bis sie etwas Farbe haben. Mit wenig Flüssigkeit aufgießen und bissfest dünsten lassen. Gegen Ende, wenn kein Wasser mehr in der Pfanne ist, einen Kaffeelöffel Zucker darüberstreuen und vorsichtig anbraten.

In der Zwischenzeit (bzw. schon vorher) Erdäpfel waschen und im Druckkochtopf kochen (ca 10 Minuten). Außerdem einen Bund Petersilie waschen und hacken.

Zuletzt die Petersilie, die Erdäpfel (wenn bio, dann gerne mit Schale) in groben Stücken zum Gemüse geben, salzen und pfeffern und anrichten.

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