Pikantes Frühstück (Baked Beans, RührAi und Sbeck)

image_pdfimage_print

Pikantes Frühstück

Dieses Frühstück ist angelehnt an die klassische englische Frühstücksvariante:

Für die (total vereinfachten) Baked Beans eine Dose (800ml) Bohnen öffnen und die Flüssigkeit soweit abgießen, dass ein dicker Bohnen-Flüssigkeitsbrei übrigbleibt und diesen in einem Topf mit 5-6 EL Ketchup zum Köcheln bringen. (Wer es aufwändiger möchte, kann gerne auf das in diesem Blog veröffentlichte Rezept „Bohnen in Tomatensoße“ zurückgreifen.)

Baked Beans

Für das Rührai eine Packung Tofu natur in eine Schüssel krümeln und mit 1 TL Suppenpulver und etwas Kurkuma gut vermengen bevor alles in einer Pfanne mit etwas heißem Öl gebraten wird.

Rührai

Unseren Sbeck haben wir mit in dünne Scheiben geschnittenem Räuchertofu (doppelt geräuchert) gemacht, den wir in heißem Fett gebraten und auf Küchenrolle abtropfen haben lassen.

Sbeck

Gemüsetorte

image_pdfimage_print

Gemüsetorte

Gemüsefülle: Eine kleine Zwiebel schnippeln und in wenig Fett rösten. danach Gemüse nach Belieben (Lauch, Fisolen, Kürbis, Knoblauch, Tomaten,…) hinzufügen, mit Salz, Pfeffer, Majoran und etwas Kümmel würzen und bissfest dünsten.

 

Für die Bechamel-Soße einen Schuß (Raps-) Öl in einer Pfanne erhitzen und 2-3 Esslöffel Weizenmehl anrösten. Wer mag kann auch eine Zehe Knoblauch dazugeben. Wenn die Einbrenn sich zu bräunen beginnt, mit kalter Hafermilch (ca 1/4-1/3 l) aufgießen und sofort gut mit dem Schneebesen verrühren, dass keine Klümpchen werden und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Salzen, pfeffern und eventuell mit 2 EL Hefeflocken verfeinern.

 

Für den Mürbteig 2 Tassen Dinkelvollkornmehl, Salz (1/2 bis 1 TL), eventuell Gewürze (Kümmel, Oregano, Majoran), 1/2 Tasse Öl und maximal 1/2 Tasse Wasser (nach und nach dazugeben und aufpassen, dass der Teig nicht zu weich wird) mit einem Kochlöffel gut verrühren und dann mit den Händen  durchkneten und in eine eingefettete hitzebeständige Form aus Glas, Keramik oder Metall drücken, wobei der Teig am Rand etwas höher sein soll. Das geht ganz gut, wenn man seine Hände dazu verwendet. Eine kleine Teigrolle kann dienlich sein, ist aber nicht unbedingt notwendig. Den Teig mit etwas Ketchup und Senf bestreichen, mit der Gabel ein paar Mal einstechen, das Gemüse reingeben und zuletzt die Bechamel darübergießen und bei ca 180-200 Grad für 30-40 Minuten backen.

Mohnkipferl

image_pdfimage_print

Mohnkipferl

Das Germteigrezept stammt aus Lisa Pflegers Kochbuch „Vegan regional saisonal“ ( übrigens SEHR EMPFEHLENSWERT).     1 Tasse = 250 ml

 

2  1/4 Tassen Mehl (wir haben halb Dinkel und halb Dinkelvollkorn genommen)

Salz

1/4 Tasse Zucker

1 Pkg Trockenhefe vermischen und dann mit den flüssigen Zutaten

8 EL Öl

1/2 -3/4 Tasse Wasser zu einem Teig verkneten und an einem warmen Platz zugedeckt für 30-60 Minuten rasten und „gehen“ lassen).

 

Für die Mohnfülle Hafermilch mit Zucker nach Belieben erhitzen und den gemahlenen Mohn einrühren, bis eine Paste entsteht.

Den Germteig mit einem Nudelholz (optional Glas, Flasche,…) 3-5 mm dick ausrollen, in Dreiecke schneiden, den breiten Teil mit Fülle bestreichen, (von der breiten Seite he) aufrollen und zu einem Kipferl biegen. Im Backrohr bei 180-200 Grad backen.

 

GRAZ: Cafe Grün und Mangolds vis-a-vis

image_pdfimage_print

Cafe Grün       Bohnenburger

 

An unserem Graz-Wochenende waren wir diesmal kulinarisch wirklich gut versorgt:

Im Cafe Grün, Klosterwiesgasse 6,  haben wir köstliche vegane Burger und Wraps gegessen und mit hausgemachten Limonaden runtergespült. Beim Kaffee konnte man aus unterschiedlichen Pflanzenmilchen eine auswählen.

Das Mangolds vis-a-vis , Zinzendorfgasse 30, ist ein Lokal in Uni-Nähe und besticht durch das interessante Ambiente und die Veganer-freundliche Speisekarte (auch vegetarische Gerichte im Angebot). Die Kartoffelwedges wurden mit Kürbiskernöl – Mayo (natürlich vegan) und die gefüllten Weinblätter in einer äußerst delikaten Paradeissoße serviert.

GRAZ, WIR KOMMEN WIEDER!

 

Hotel Wende am Neusiedler See – 2 Tage Hochgenuss

image_pdfimage_print

                     Neusiedler See        20161007_065145_1476247665033_resized

Hotel Wende20161007_083839_1476247594204_resized

Sehr empfehlenswert als Location für das nächste Seminar oder die nächste Klausur!

Anfang Oktober war ich mit meinen insgesamt 12 KollegInnen 2 Tage auf Teamklausur im Burgenland. Mein veganer Kollege und ich waren angekündigt und was wir die beiden Tage kulinarisch erlebt haben, war einfach einzigartig:

Sowohl das Mittag- als auch das Abendessen umfassten 4 Gänge. Die Gerichte waren fantasievoll und liebevoll angerichtet, mit frischen Zutaten (keine vorgefertigten Produkte) und wohlschmeckend. Das Salatbuffet war abwechslungsreich und außergewöhnlich. Für unser Frühstück wurden vegane Margarine, Aufstriche und Käse besorgt. Sojamilch war sowohl beim Buffet als auch beim Pausenkaffee vorhanden. Das Personal war sehr freundlich. DANKE!

Ausserdem waren die Zimmer überdurchschnittlich groß und mit Balkon, es gab ein einladendes Hallenbad sowie Wellnessbereich und Fitnesscenter.

Hier ein kleiner optisch-kulinarischer Überblick (Auszug):

20161006_124441_1476247676212_resized Krautsalat mit Mandarinenspalten und karamelisierten Nüsse

20161006_192109_1476247670204_resized 20161006_125947_1476247674456_resized 20161006_195115_1476247666662_resized

20161006_191421_1476247672226_resized 20161006_193253_1476247668410_resized 20161007_130849_1476247592713_resized

20161007_131746_1476247590579_resized Karotten-Orangensuppe

20161007_132759_1476247588213_resized Gebratenes Gemüse mit Olivenreis und Räuchertofu

20161007_134116_1476247586388_resized Frischer warmer Ananaskuchen mit Sojaeis.

 

Maisbrei

image_pdfimage_print

Maisbrei

Für den Maisbrei 1,5 Tassen Wasser und 1 Tasse Hafermilch mit einer Prise Salz und einem halben TL Kardamom zum Kochen bringen und dann 1/2 Tasse Maisgrieß (Polenta) langsam unter Rühren mit einem Schneebesen hinzufügen, kurz aufwallen lassen und mit einem Deckel zum Quellen zur Seite stellen. Wer mag, kann gerne Zucker oder Marmelade zum Süßen und Vanille drunterrühren. Sehr geschmackvoll ist der Brei, wenn er mit einer (oder 1/2) klein geschnittenen Mango verfeinert wird und mit Obst, Nüssen , Samen oder Kokosflocken dekoriert wird. Wer mag, kann auch beim Kochen schon Trockenfrüchte dazugeben.

Wir haben das Verhältnis 1:5 gewählt, weil wir den Brei nicht zu fest wollen. Das ist natürlich Geschmackssache – ebenso das Verhältnis Wasser und Hafermilch. Wer es gerne üppiger hat, kann natürlich die ganze Flüssigkeitsmenge Hafermilch nehmen.

 

TIPP:

Funktioniert natürlich auch mit Weizen- oder Dinkelgrieß!

Porridge

image_pdfimage_print

Porridge

Für dieses Frühstück  in einem Topf Kokosraspel kurz anrösten und dann eine Tasse Getreideflocken dazugegeben, kurz mitrösten und mit der ca 1,5 fachen Menge Wasser aufgießen und quellen lassen. Nach Geschmack kann man mit Rosinen, Nüssen und Samen verfeinern und mit Zimt oder „Aladins Kaffegewürz“ von Sonnentor würzen (enthält Kardamom, Zimt, Ingwer, Piment, Nelken, Vanille und Macis). Nun 1-2 Äpfel und 1 Banane reiben,  unter den Brei rühren, mit Beeren garnieren (optional) und genießen.

Müsli-Crunch

image_pdfimage_print

Müslicrunch3610_resized

3 Tassen Haferflocken, 1 Tasse Nüsse, 1/2 Tasse Samen (Kürbis, Leinsamen, Sonnenblumen,…), 1/2 Tasse Trockenfrüchte in einer Schüssel vermischen.

50ml Kokosöl zum Schmelzen bringen und mit 90 ml Agavensirup unter die Flockenmischung rühren und mit 1-2 TL Zimt und einer Prise Salz gut vermischen. Diese Masse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei 160-180 Grad backen. 2-3x die Flockenmischung durchmischen und wieder ins Rohr schieben.

WICHTIG:

Bitte immer neben dem Backofen bleiben und ein Auge auf den Crunch werfen. Es kann gegen Ende der Garzeit  sehr plötzlich gehen, dass die Flockenmasse  zu dunkel geröstet wird.

Wenn der Crunch ausgekühlt ist, in einem Vorratsglas aufbewahren.

TIPP: Wenn du gerade keinen Agavensirup (oder Reis- oder Ahornsirup) daheim hast, löse 5-6EL Zucker in 80ml Wasser auf und rühre das drunter.

Gurkensoße

image_pdfimage_print

Gurkensoße

Passend zur Gurkenhochsaison unser Rezept:

Wir haben für unser Gericht 4 mittlere Feldgurken geschält und gehobelt (reiben ist auch ok).  Für die Bechamelsoße haben wir Alsan oder Rapsöl (2-3 EL) erhitzt, eine gehackte Zehe Knoblauch im Fett angeschwitzt, 2-3 EL Mehl hinzugefügt und unter ständigem Rühren leicht bräunen lassen, bevor wir mit etwas kalter Hafermilch (oder Soja, Mandel, Reis,….) aufgegossen und alles gut verquirlt haben, damit keine Klumpen entstehen. Die Soße darf übrigens sehr dick sein, weil die Gurken, die dazukommen, sehr viel Flüssigkeit enthalten und diese auch abgeben. Gewürzt haben wir mit Salz, Dille und Pfeffer und als Beilage gab es gekochte Kartoffeln mit Gomasio und Röstzwiebeln bestreut.

Gemüse mit Kokos und Kurkuma und Nudeln

image_pdfimage_print

Gemüse mit Kokos und Kurkuma

In einem Wok etwas Fett heiß werden lassen und klein geschnittenes Gemüse wie Karotten, Sellerie, gelbe Rüben, Kohrabi, Kraut, Zwiebeln,….(die harten Gemüse wie Karotten und Sellerie als erste) anbraten und bissfest garen. Mit Kurkuma (Gelbwurz) und Salz würzen, mit Kokosmilch (Dose) aufgießen und kurz köcheln lassen.

Währenddessen nach Belieben 100-200g z.B. Mie-Nudeln (natürlich Ei-frei!) nach Zubereitungsempfehlung vorbereiten und unter das Gemüse mischen. Fertig!

« Older Entries